Nachfolgend aufgeführte Kriterien müssen für die richtige Auswahl einer Drehverbindung berücksichtigt werden.
Vertikal: Drehverbindungen aller Baureihen sind einsetzbar.
Horizontal:Drehverbindungen aller Baureihen sind einsetzbar. Die zulässige Drehzahl ist auf den halben Wert der zulässigen Vertikaldrehzahl zu begrenzen.Ausnahme: Baureihen 532, 540, 840 und 850. Sie sind für horizontale Drehachse nur bedingt geeignet.
Wechselnd:Hier gelten die gleichen Bedingungen wie für einehorizontale Drehachse.
Die äußeren Belastungen wie Axiallast, Radiallast und Kippmoment müssen mit ihrem Betriebslastpunkt unterhalb der statischen Grenzlastkurve liegen. Sehen Sie hierzu unbedingt die Kapitel “Statische Tragfähigkeit Laufbahn” und “Befestigungsschrauben”.
Um den Besonderheiten der verschiedenen Anwendungen gerecht zu werden, sind Stoßfaktoren für die Verzahnung und für das Laufbahnsystem zu berücksichtigen.
Das benötigte Drehmoment darf die in den Maßtabellen angegebenen max. zulässigen Drehmomente bzw. Zahnkräfte nicht übersteigen. Erklärungen zu den verschiedenen Drehmomentangaben und Zahnkräften findet man unter dem Abschnitt Verzahnung.
Nachfolgend sind die maximal zulässigen Drehzahlen nzul für dieverschiedenen Baureihen aufgeführt:
Drehverbindungen Baureihe 116:
Drehverbindungen Baureihe 120, 920 und 932:
Bei horizontaler Drehachse
Drehverbindungen Baureihe 125 und150:
Drehverbindungen Baureihe 320, 325, 332, 340 und 350:
Drehverbindungen Baureihe 532 und 540:
Drehverbindungen Baureihe 840 und 850:
Für Drehverbindungen in Genauausführung oder mit eingeengtem Lagerspiel gelten niedrigere zulässige Werte, sprechen Sie hierzu unsere Anwendungtechnik an.
Für einen Einsatz als Dauerläufer bzw. ein Einsatz mit hoher Einschaltdauer muss die Lebensdauer der Drehverbindung und ggf. der Verzahnung überprüft werden. Bitte nehmen Sie mit unserer Anwendungstechnik dazu Kontakt auf.