Die sichere Übertragung der vorhandenen Belastungen und die störungsfreie Nutzung der Drehverbindung wird unter anderem auch durch eine ausreichend bemessenen Anschlusskonstruktion erreicht. Dabei sind zur sicheren Funktion der Drehverbindung bestimmte Mindestanforderungen an die Anschlusskonstruktion zu stellen:
Je nach maximaler Belastung und Anwendung können sich für die Ausführung der Anschlusskonstruktion sehr unterschiedliche Lösungen ergeben.Wird die Anschlusskonstruktion als Topfkonstruktion ausgeführt, sollte die Flanschdicke mindestens 50 % der Drehverbindungsbauhöhe betragen. Die Wandstärke des Topfes sollte etwa 1/3 der Flanschdicke ausgeführt werden. Bei gewichtskritischen Anwendungen können die Flanschdicken nur dann reduziert werden, wenn entsprechendeVersteifungen vorgesehen werden und die Vorgaben zur zulässigen Plan- und Winkelabweichung sowie der Verformung unter Belastung eingehalten werden. Werte hierzu sind in dem Kapitel “Einbau- und Wartungsanweisung“ angegeben.